Weihnachtskonzert

22.12.2019

Am 4. Advent, den 22. Dezember 2019 fand unser zweijähriges Weihnachtskonzert in der ev. Kirche in Gedern statt.
Beginn war um 18:00 Uhr.

Mitwirkende:

  • Belcanto Linsengericht unter der Leitung von Gerd Zellmann
  • Irina Ullmann, Pianistin
  • Kirsten Grotius, Mezzosophran
  • Volker Bilz, Oboe
  • MGV Liederkranz 1842 Gedern unter der Leitung von Hartmut Fillsack

Das Programm:

  • Es ist für uns eine Zeit angekommen, Liederkranz Gedern
  • Hör‘ in den Klang der Stille, Irina Ullmann, Liederkranz Gedern
  • So still die Nacht, Irina Ullmann, Liederkranz Gedern
  • Resonet in laudibus, Irina Ullmann, Liederkranz Gedern
  • Maria durch ein Dornwald ging, Irina Ullmann, Kirsten Grotius, Liederkranz Gedern
  • Sonate in C-Dur Andante-Allegro, Irina Ullmann, Volker Bilz
  • Eatnemen Vuelie, Belcanto Linsengericht
  • Ich freue mich im Herrn , Belcanto Linsengericht
  • Weihnacht , Belcanto Linsengericht
  • Es ist ein Ross/The Rose , Belcanto Linsengericht
  • Agnus Dei aus „Petite Messe Solennelle“, Kirsten Grotius
  • Ave Maria Belcanto Linsengericht
  • Wana Baraka Belcanto Linsengericht
  • Vom Himmel hoch Belcanto Linsengericht
  • Morgen kommt der Weihnachtsmann Belcanto Linsengericht
  • O Holy Night Belcanto Linsengericht
  • Sonate in C-Dur Larghetto-Allegretto, Irina Ullmann, Volker Bilz
  • Christmas Lullaby, Kirsten Grotius
  • Kommet ihr Hirten, Irina Ullmann, Kirsten Grotius, Liederkranz Gedern
  • Markt und Straßen stehn verlassen, Liederkranz Gedern
  • Weihnachtszauber, Liederkranz Gedern
  • Sind die Lichter angezündet, Irina Ullmann, Liederkranz Gedern
  • Der Weihnachtsbaum, Liederkranz Gedern
  • Stille Nacht, Liederkranz Gedern
  • Guten Abend, gut Nacht, Liederkranz Gedern
Liederkranz Gedern
Belcanto Linsengericht
unser jüngster Sänger
Plaket Weihnachtskonzert

Open Air der Chöre

16.06.2019

Am 16.06.2019 fand das alljährliche Open-Air der Chöre im Rahmen der Gederner Kulturtage statt.

Bedingt durch die frühen Sommerferien in diesem Jahr und einigen anderen Terminen fand das Open Air wieder mal am Sonntag Mittag und nicht am Samstag Abend statt. Obwohl es uns schon wieder leicht die Veranstaltung verregnet hat, wurde es noch ein schöner sonniger Tag.

Gestaltet wurde das Konzert von 11 Chören aus der größeren Region.
Durch das Programm führt unser Chorleiter Hartmut Fillsack.

Die Mitwirkenden, in dieser Reihenfolge, waren:

  • MGV Liederkranz 1842 Gedern e.V.
  • GV Liedertafel 1842 Bierstein e.V., Männerchor
  • GV Einheit 1835 Echzell
  • GV Liedertafel 1842 Bierstein e.V., Frauenchor
  • „Kiersch-Chöre“
    • GV Sängerkranz Nidda 1839 e.V.
    • Sängervereinigung Nidderau Windecken, Männerchor
    • Gesangverein „Eichenkranz“ 1840 Dauernheim e.V.
  • Gemischter Chor „Haste Töne“ Marborn
  • MGV Concordia 1839 Niederwöllstadt
  • The Vocaladis, Wolf
  • MGV Einigkeit Marborn 1920 e.V.
  • MGV Liederkranz 1842 Gedern e.V.

Vielen Dank für Besuch.

Radtour nach Ommen

01.10.2018 – 05.10.2018


6. Fahrradtour von Gedern nach Ommen in den Niederlande zum Sängerwochenende und Konzert.
geplant sind 519 Kilometer in 4 1/2 Tagen.

Die Teilnehmer sind:

  • Frank Beller
  • Achim Jäger
  • Fabian Meier
  • Markus Meier
  • Dirk Remiger
  • Thorsten Büchner (Bodenpersonal im Besenfahrzeug)
  • Norbert Schneider (Bodenpersonal im Besenfahrzeug)

Die Sponsoren der Tour:

Die Strecke

Abfahrt am 01.10.2018 um 08:00 von der ev. Kirche Gedern

  1. Ziel: Kaub am Rhein
    Gedern über den Vulkanradweg nach Altenstadt, …, bis Bingen, dann im Besenfahrzeug nach Kaup
    • km: 140 km (geplant 148)
    • Fahrtzeit: 7:04 h (08:05 -18:45)
    • Schnitt: 19,9 km/h
    • Max: 48 km/h
       
  2. Ziel: Bad Honnef
    • km: 101 (geplant 97)
    • Fahrtzeit: 4:55 h (09:05 – 17:00)
    • Schnitt: 20,5 km/h
    • Max: 37,1 km/h
       
  3. Ziel: Kamp – Linfort
    • km: 133 (geplant 123)
    • Fahrtzeit: 7:05 h (08:30-18:15)
    • Schnitt: 18.8 km/h
    • Max: 36,2 km/h
       
  4. Ziel: Barchem, Niederlande:
    • km: 90 (geplant 83)
    • Fahrtzeit: 4:10 h (09:15-15:45)
    • Schnitt: 21,4 km/h
    • Max: 40,2km/h
       
  5. Ziel: Ommen, Niederlande:
    • km: 55  (geplant 54)
    • Fahrtzeit: 2:31 h (09:20-12:40)
    • Schnitt: 21,9 km/h
    • Max: 31,6 km/h

Historie (Bodenpersonal):

  1. 1990: Erwin Köth, Robert Badmann
  2. 1998: Erwin Köth, Hans-Jürgen Riewe
  3. 2005; Erwin Köth, Norbert Schneider
  4. 2009: Norbert Schneider, Thorsten Büchner
  5. 2013: Norbert Schneider, Thorsten Büchner
  6. 2018: Norbert Schneider, Thorsten Büchner

Ehrenmitglieder

Aktive Sänger

  • Herbert Oberheim
  • Herbert Jäger
  • Hermann Henkel (Ehrenvorsitzender)
  • Helmut Günther (Ehrenvorstandsmitglied)
Ehrenmitglieder 2016/2017

Chronik

  • Philipp Fay (Ehrenvorsitzender)
  • Gustav Seum (Ehrenvorsitzender)
  • Wilhelm Beck (Ehrenvorsitzender)
  • Josef Reis (Ehrenvorsitzender)
  • Hermann Reichert
  • Hermann Hock
  • Heinrich Mischka
  • Karl Nagel
  • Hermann Nettelmann
  • Erwin Köth

ehem. Chormitglieder

Name StimmeZeitpunkt
Werner Ulrich Bass Iverstorben am 13.11.2008
Adolf KehmBass IIverstorben am 31.12.2005
Alfred LinkerTenor IIverstorben am 29.01.2006
Felix-Otto Möbs Tenor IChor verlassen in 2006
Daniel Casteleijn Bass IChor verlassen in 2006
Markus MüllerBass IChor verlassen in 2006
Dirk Jäger Bass IIChor verlassen in 2007
Randy Lempfuhl Bass IChor verlassen in 2007
Josef BelzBass IIChor verlassen in 2007
Kurt NagelTenor IIChor verlassen in 2008
Marcel HenkelBass IPause in in 2008/2009
Kurt JohannTenor IIChor verlassen in 2009
Heiko Hinrichs  Chor verlassen
Helmut HartmannBass IIChor verlassen in 2009
Hermann LuftBass Iverstorben am 22.01.2011
Erwin KöthTenor Iverstorben am 23.08.2011
Dennis BoosBass IIPause in 2011/2012
Andreas Diehl Tenor IChor verlassen 2012
Ewald BoppBass IIChor verlassen 2013, verstorben 2019
Bernd HenkelTenor IChor verlassen 2014
Henner HolleTenor IChor verlassen 2014
Jochen LukarschTenor IIChor verlassen 2014
Manfred SapperTenor IIChor verlassen 2014
Lukas KleerBass IChor verlassen 2014
Tim Schneider Tenor Iumgezogen 2015
Leon TeichmannTenor IIumgezogen 2015
Wilhelm HaasTenor IChor verlassen 2015
Stefan BoosTenor IChor verlassen 2015
Manfred BrunnerBass IIverstorben 18.04.2016
Eugen KaiserBass IIverstorben 2018
Manfred NaumannBass IIverstorben 2018
Dieter Reiß Tenor IIChor verlassen 2018

Zelterplakette

1957 wurden wir mit der Zelterplakette ausgezeichnet.

Zelterplakette

Die Zelter-Plakette wurde im Jahr 1956 „als Auszeichnung für Chorvereinigungen, die sich in langjährigem Wirken besondere Verdienste um die Pflege der Chormusik und des deutschen Volksliedes und damit um die Förderung des kulturellen Lebens erworben haben“ von Bundespräsident Theodor Heuss gestiftet. Die Zelter-Plakette wird frühestens aus Anlass des einhundertjährigen Bestehens eines Chores auf dessen Antrag durch den Bundespräsidenten verliehen.

Voraussetzung für die Verleihung ist der Nachweis, dass sich der Chor in ernster und erfolgreicher musikalischer Arbeit der Pflege des Chorgesanges gewidmet und im Rahmen der örtlich gegebenen Verhältnisse künstlerische oder volksbildende Verdienste erworben hat. Die Plakette zeigt auf der Vorderseite Carl Friedrich Zelter (1758-1832), auf der Rückseite den Bundesadler mit der Umschrift „Für Verdienste um Chorgesang und Volkslied“. Sie wird zusammen mit einer Urkunde überreicht.

Das war Carl Friedrich Zelter

Carl Friedrich Zelter wurde 1758 als Sohn eines Maurermeisters und Bauunternehmers in Berlin geboren. Nach gymnasialer Schulbildung und dem Besuch der königlichen Zeichenakademie absolvierte er eine Ausbildung im Bauhandwerk mit der Meisterprüfung und übernahm für viele Jahre das väterliche Geschäft. Seine Liebe zur Musik wurde durch Unterricht im Klavier-, Geigen-, und Orgelspiel gefördert. Nebenberuflich betätigte er sich als Violinist bei Opernaufführungen im Döbbelinschen Theater. Zu eigenen Kompositionen erarbeitete er sich das handwerkliche Können bei Carl Friedrich Fasch. Die Singakademie zu Berlin leitete das Aufblühen des Chorgesanges und eine neue Ära der Musikpflege und des Konzertwesens ein. Ihre Gründung 1791 zog Zelter von Anfang an in den Bann dieser Institution. Nach dem Tode Faschs führte Zelter ab 1800 die Singakademie als beispielgebende Einrichtung für die Pflege geistlicher Musik, insbesondere der Werke Johann Sebastian Bachs, zu weiterer Entfaltung.

1807 wurde der Singakademie ein Collegium musicum als Orchesterschule für die Aufführung älterer Musik angegliedert; 1809 gründete Zelter die Berliner Liedertafel, eine gesellige Sangesgenossenschaft von zunächst 24 Männern auf gehobenem Bildungsniveau – ein epochemachendes Ereignis als Beginn des Männergesangs, der sich später in alle Welt verbreitete. Zelters große Bedeutung liegt vor allem in seinen erfolgreichen Bemühungen um die Neuordnung des staatlichen, städtischen, kirchlichen und schulischen Musiklebens. Auf seine Anregung als Fachberater der preußischen Regierung hin wurden die Institute für Kirchen- und Schulmusik in Königsberg (1814), Breslau (1815) und Berlin (1822) gegründet. Das letztgenannte leitete Zelter bis zu seinem Tode (1832), er erteilte zeitweise auch den gesamten Unterricht dort. Sein vielfältiges pädagogisches, künstlerisches und organisatorisches Wirken fand hohe Anerkennung in der Berufung zum Ehrenmitglied und zum Musikprofessor der Berliner Akademie der Schönen Künste, zum Musikdirektor des von ihm ins Leben gerufenen Universitätsseminars und in der Verleihung der Ehrendoktorwürde durch die Berliner Universität.

Als Komponist schuf er geistliche Gesänge, Kantaten, Opernszenen, Sinfonien und Konzerte; von seinen über 200 Liedern und Chorkompositionen werden viele bis in unsere Gegenwart gesungen. Zu Zelters Schülern zählten u.a. Felix Mendelssohn Bartholdy, Carl Loewe, Otto Nicolai. Carl Friedrich Zelter war ein Mann von hervorragender Begabung und Geistesbildung, von organisatorischer Tatkraft und erfüllt von einem hohen Ethos künstlerischen und musikpädagogischen Wirkens. Er ist eine Gestalt unserer Musikgeschichte, von der auch heute noch wirksame Anstöße ausgehen können.

Geschichte der Zelter-Plakette

Die Geschichte der Zelter-Plakette reicht in die zwanziger Jahre unseres Jahrhunderts zurück. Der für die Belange der Laienmusik aufgeschlossene Preußische Minister für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung, Boelitz, stiftete durch Runderlass im Jahre 1922 drei künstlerisch gestaltete Gedenkblätter als staatliche Anerkennung für Laienchöre aus Anlass ihres 50-, 75- und 100jährigen Bestehens. Wenige Jahre später traten an die Stelle der Gedenkblätter Plaketten in Bronze, Silber und Gold. Diese Zelter-Plaketten wurden bis zum Beginn des Jahres 1942 verliehen.

Aber schon 1940 hieß es, dass nur die bereits eingereichten Anträge zur Verleihung der Zelter-Plakette berücksichtigt würden; alle anderen solle man bis nach Kriegsende zurückstellen. Beim Wiederaufbau nach dem Krieg ergriff der Deutsche Sängerbund die Initiative, die Zelter-Plakette als staatliche Anerkennung für langjährige Bemühungen und besondere Leistungen auf dem Gebiet des Chorgesanges wieder ins Leben zu rufen. Diese Anregung wurde von staatlicher Stelle aufgenommen. Am 7. August 1956 unterzeichnete Bundespräsident Theodor Heuss den Erlass, in dem die Zelter-Plakette erneut gestiftet wurde.